Häufige Fragen zu Artificial Intelligence

Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns Interessenten und Kunden am häufigsten stellen. Falls Ihre Frage nicht dabei ist, schreiben Sie uns direkt.

Allgemeine Fragen

Die meisten Projekte liegen zwischen CHF 25 000 und CHF 120 000. Kleine Automatisierungspipelines, zum Beispiel eine Rechnungsklassifikation, starten ab CHF 15 000. Grössere Vorhaben mit mehreren Modellen und Echtzeit-Integration können darüber hinausgehen. Wir erstellen nach der zweiwöchigen Analysephase ein verbindliches Festpreisangebot. Überraschungen auf der Rechnung gibt es bei uns nicht.

Rechnen Sie mit 8 bis 16 Wochen von der Analysephase bis zum produktiven Einsatz. Ein reines Beratungsmandat, bei dem wir Ihre Datenlandschaft bewerten und eine Technologie-Roadmap erstellen, dauert zwei bis vier Wochen. Die genaue Dauer hängt davon ab, wie sauber Ihre Daten bereits vorliegen und wie viele Systeme angebunden werden müssen.

In den meisten Fällen ja. Ein prädiktives Modell braucht historische Daten, um Muster zu lernen. Für eine Nachfrageprognose im Detailhandel benötigen wir etwa 18 bis 24 Monate an Verkaufsdaten. Falls Ihre Daten lückenhaft sind, helfen wir bei der Aufbereitung. Für bestimmte Anwendungen, etwa Textklassifikation, können wir auch vortrainierte Sprachmodelle einsetzen und mit wenigen hundert Beispielen feintunen.

Unsere bisherigen Projekte verteilen sich auf Versicherungen, Detailhandel, Logistik und Gesundheitswesen. Im Versicherungsbereich haben wir Schadenmeldungen automatisiert klassifiziert. Für einen Logistiker in der Westschweiz haben wir ein Routenoptimierungsmodell gebaut, das den Dieselverbrauch um 11 % gesenkt hat. Wir sind offen für neue Branchen, solange ein messbares Problem vorliegt, das sich mit Daten lösen lässt.

Nein. Wir können Modelle auf Cloud-Plattformen betreiben, die wir für Sie einrichten. Falls Ihre Compliance-Anforderungen verlangen, dass Daten die Schweiz nicht verlassen, nutzen wir Schweizer Rechenzentren. Wenn Sie bereits eine eigene Kubernetes-Umgebung oder ein Data Warehouse betreiben, integrieren wir uns dort. Die Infrastrukturfrage klären wir in der Analysephase, damit die Architektur von Anfang an passt.

Technische und rechtliche Fragen

Jedes Projekt beginnt mit einer Datenschutz-Folgenabschätzung, die unsere interne Juristin erstellt. Wir arbeiten mit verschlüsselten Verbindungen (TLS 1.3), verschlüsselten Speichern und rollenbasiertem Zugriff. Trainingsdaten werden nach Projektabschluss gelöscht, sofern Sie nichts anderes vereinbaren. Wir halten das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG) ein und können bei Bedarf auch DSGVO-konforme Verarbeitung gewährleisten, falls Ihre Kunden im EU-Raum sitzen.

Ja. Sämtlicher Code, den wir im Rahmen Ihres Projekts schreiben, gehört Ihnen. Wir dokumentieren die Architektur, die Trainings-Pipeline und die Deployment-Schritte in einem technischen Handbuch. Falls Ihr Team die nötigen Kompetenzen noch aufbauen muss, bieten wir ein dreitägiges Übergabe-Training an, in dem Ihre Entwickler lernen, das Modell neu zu trainieren und zu überwachen.

Unser Hauptstack ist Python mit PyTorch für Deep Learning und scikit-learn für klassische Modelle. Daten-Pipelines bauen wir mit Apache Airflow oder Prefect. Für APIs setzen wir FastAPI ein, für Dashboards Streamlit oder Grafana. Die Wahl des Frameworks richtet sich nach dem Problem. Wenn ein einfacher Gradient-Boosting-Ansatz ausreicht, verwenden wir kein neuronales Netz, nur weil es beeindruckender klingt.

Modelle altern. Kundenpräferenzen ändern sich, Marktbedingungen verschieben sich, und die Datenverteilung driftet. Deshalb bauen wir in jedes Projekt ein Monitoring-Dashboard ein, das die Modellgenauigkeit wöchentlich misst. Wenn ein definierter Schwellenwert unterschritten wird, löst das System einen Alarm aus. In unserem optionalen Wartungsvertrag (ab CHF 1 500 pro Monat) übernehmen wir das Retraining und die Fehlerbehebung.

Wir bieten zwei Formate an. Der zweitägige KI-Grundlagenworkshop richtet sich an Führungskräfte und Projektleiter, die verstehen wollen, welche Probleme sich mit Machine Learning lösen lassen und welche nicht. Der dreitägige technische Workshop richtet sich an Entwickler und Data Analysts und umfasst praktische Übungen mit Python, Datenaufbereitung und Modelltraining. Beide finden in Ihren Räumlichkeiten oder remote statt.

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